1.458 Rohzeilen; 12 Dubletten und 6 ungültige Zeilen ausgeschlossen.
1.440 auswertbare Positionen; drei gespeicherte Diagrammansichten.
Nordvolt OTIF Q1 90 % → Q4 60 %; Aurora PPM 1.005,86 → 7.570,74.
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01 · Datenqualität und Definition
Anzahl Rohdatensätze
1458
Auswertbare eindeutige Datensätze
1440
Bereinigungsprotokoll: Dubletten, ungültige Mengen, ausgeschlossene IDs
DATENBASIS
• Datenjahr: 2026; Extraktionsdatum: 10.01.2027.
• Umfang: sechs Lieferanten und drei Werke.
• Eine Zeile entspricht einer Bestellposition mit einer Abschlusslieferung.
BEREINIGUNG
• Rohdatensätze: 1.458.
• Ausgeschlossene Dubletten: zwölf zusätzliche Zeilen.
• Ausgeschlossene Datensätze mit ungültigen Mengen: sechs.
• Auswertbare eindeutige Datensätze: 1.440
(1.458 Rohdatensätze − 12 Dubletten − 6 ungültige Datensätze).
DUBLETTENREGEL
• Je Positions-ID wird die erste valide Zeile beibehalten.
• Die späteren Wiederholungen der IDs 4501010001/10 bis 4501010012/10 werden ausgeschlossen.
• Betroffene zusätzliche Rohzeilen: 1441–1452. Die ursprünglichen gültigen Positionen bleiben erhalten.
UNGÜLTIGE MENGEN
• ERR-1, ERR-2 und ERR-3: Negative Eingangsmenge; ausgeschlossen.
• ERR-4, ERR-5 und ERR-6: Defektmenge größer als Eingangsmenge; ausgeschlossen.
• Betroffene Rohzeilen: 1453–1458.
NACHVOLLZIEHBARKEIT
• Rohdaten unverändert aufbewahren; Ausschlüsse mit Positions-ID und Grund dokumentieren.
• Fehlerhafte Mengen nicht durch Schätzwerte ersetzen.
• KPI-Auswertung ausschließlich auf bereinigter Datenbasis durchführen.
• Zeitraumfilter beziehen sich auf den bestätigten Liefermonat.
KPI-Definitionen und Nenner: OTD, OTIF, PPM und Spend
OTD – ON-TIME DELIVERY
• Termingerecht, wenn tatsächliches Eingangsdatum ≤ bestätigtes Lieferdatum.
• OTD (%) = termingerechte Positionen / alle auswertbaren Positionen × 100.
• Frühe Lieferungen gelten nach Laborregel als termingerecht.
• Vergleichsbasis ist der bestätigte Termin, nicht der ursprüngliche Wunschliefertermin.
OTIF – ON-TIME IN-FULL
• Erfüllt, wenn die Lieferung termingerecht ist UND Eingangsmenge ≥ Bestellmenge.
• OTIF (%) = termingerechte und vollständige Positionen / alle auswertbaren Positionen × 100.
• Eine pünktliche Teillieferung erfüllt OTD, aber nicht OTIF.
• Qualität ist in dieser Labor-Definition kein Bestandteil von OTIF.
PPM – PARTS PER MILLION
• PPM = Summe fehlerhafter ST / Summe eingegangener ST × 1.000.000.
• Zähler: Defektmenge; Nenner: gesamte Eingangsmenge der ausgewählten Datenbasis.
• Beispiel: 20 fehlerhafte ST / 10.000 eingegangene ST × 1.000.000 = 2.000 PPM.
• Keine einfache Mittelung von Positions- oder Werks-PPM. Gesamt-PPM aus den aufsummierten Mengen berechnen.
SPEND – BESCHAFFUNGSWERT
• Spend (EUR) = Summe aus Eingangsmenge je Position × zugehörigem Stückpreis in EUR.
• Grundlage ist die tatsächlich eingegangene Menge, nicht die Bestellmenge.
• Die Kennzahl ist kein Nachweis bereits geleisteter Zahlungen.
FILTER UND VERGLEICHBARKEIT
• Bereinigte Daten verwenden und Zeitraum, Werk sowie Lieferant dokumentieren.
• Zeitraumzuordnung nach bestätigtem Liefermonat.
• OTD und OTIF gewichten jede Position gleich; PPM berücksichtigt die Stückmengen.
• Bei jeder Auswertung Positionszahl und Mengenbasis mit ausweisen.
02 · Jahres-Scorecard berechnen
Nordvolt: OTIF Gesamtjahr (%)
80.42
Nordvolt: PPM Gesamtjahr
400.05
Nordvolt: Spend Gesamtjahr (EUR)
3724384.82
Warum kann ein Mittelwert aus Werks-PPM irreführend sein?
DATENBASIS
• Nordvolt, Gesamtjahr 2026, alle Werke, bereinigte Daten.
• Umfang: 240 eindeutige Bestellpositionen.
• Eingangsmenge: 537.430 ST; Defektmenge: 215 ST.
RECHENWEG
• OTIF: 80,42 %
(193 termingerechte und vollständige Positionen / 240 auswertbare Positionen × 100).
• Gesamt-PPM: 400,05
(215 fehlerhafte ST / 537.430 eingegangene ST × 1.000.000).
• Spend: 3.724.384,82 EUR
(Summe aus Eingangsmenge je Position × zugehörigem EUR-Stückpreis).
WARUM KEIN EINFACHER MITTELWERT DER WERKS-PPM?
• Die Werke haben unterschiedliche Eingangsmengen. Ein einfacher Mittelwert gewichtet jedes Werk gleich und bildet deshalb die tatsächliche Gesamtdefektquote nicht korrekt ab.
• DE10: 86 Defekte / 189.150 ST × 1.000.000 = 454,67 PPM.
• CZ20: 70 Defekte / 188.190 ST × 1.000.000 = 371,96 PPM.
• PL30: 59 Defekte / 160.090 ST × 1.000.000 = 368,54 PPM.
• Korrekte Aggregation:
(86 + 70 + 59 Defekte) / (189.150 + 188.190 + 160.090 eingegangene ST) × 1.000.000 = 400,05 PPM.
• Erst Mengen aufsummieren, dann die Kennzahl berechnen und das Endergebnis runden.
03 · Trends statt Rangliste
Q1/Q4-Vergleich mit tatsächlichen Werten und Nennern
DATENBASIS
• Bereinigte Daten 2026; Quartalszuordnung nach bestätigtem Liefermonat.
• Gesamtgruppe umfasst DE10, CZ20 und PL30.
• Prozentpunkte beschreiben die Differenz zwischen zwei Prozentwerten.
NORDVOLT – LIEFERPERFORMANCE
• Gesamtgruppe Q1: OTIF 90,00 %
(54 termingerechte und vollständige Positionen / 60 Positionen × 100).
• Gesamtgruppe Q4: OTIF 60,00 %
(36 termingerechte und vollständige Positionen / 60 Positionen × 100).
• Veränderung: −30,00 Prozentpunkte.
• DE10 Q1: OTIF 90,48 % (19 / 21 Positionen × 100).
• DE10 Q4: OTIF 57,14 % (12 / 21 Positionen × 100).
• Veränderung DE10: −33,33 Prozentpunkte, berechnet aus ungerundeten Werten.
• Bewertung: Die Verschlechterung betrifft auch DE10. Der Jahreswert von 80,42 % verdeckt die deutlich schlechtere Q4-Performance.
AURORA POWER – QUALITÄT
• Gesamtgruppe Q1: 1.005,86 PPM
(127 fehlerhafte ST / 126.260 eingegangene ST × 1.000.000).
• Gesamtgruppe Q4: 7.570,74 PPM
(915 fehlerhafte ST / 120.860 eingegangene ST × 1.000.000).
• DE10 Q1: 987,01 PPM
(38 fehlerhafte ST / 38.500 eingegangene ST × 1.000.000).
• DE10 Q4: 8.038,90 PPM
(405 fehlerhafte ST / 50.380 eingegangene ST × 1.000.000).
• Bewertung: Deutliche Qualitätsverschlechterung in der Gesamtgruppe und in DE10.
• Gleichzeitig steigt Gesamtgruppen-OTIF von 75,00 % (45 / 60 Positionen) auf 81,67 % (49 / 60 Positionen). Verbesserte Lieferperformance bedeutet daher keine verbesserte Qualität.
Priorisierung: Spend, Versorgungsrisiko und Qualität zusammenführen
PRIORITÄT 1 – AURORA POWER: QUALITÄT UND EXPOSITION
• Höchster Jahres-Spend der sechs Lieferanten: 5.856.016,20 EUR.
• Jahresqualität: 4.277,93 PPM
(2.049 Defekte / 478.970 eingegangene ST × 1.000.000).
• Q4-Qualität verschlechtert sich auf 7.570,74 PPM; DE10 erreicht 8.038,90 PPM.
• Empfehlung: QM-geführte Eingrenzung betroffener Materialien und Lose sowie Ursachenanalyse und Lieferantenmaßnahmen priorisieren.
• Hoher Spend zeigt wirtschaftliche Exposition, ist aber kein Nachweis für Schadenshöhe oder Produktionskritikalität.
PRIORITÄT 2 – NORDVOLT: LIEFERTREUE UND VERSORGUNG
• Jahres-Spend: 3.724.384,82 EUR.
• OTIF fällt von 90,00 % in Q1 auf 60,00 % in Q4; DE10 fällt auf 57,14 %.
• Empfehlung: Nicht erfüllte Positionen nach Verspätung, Fehlmenge, Material und Werk untersuchen; offene Bedarfe und bestätigte Lieferpläne mit Planung abgleichen.
OFFENE RISIKOBEWERTUNG
• Bestandsreichweite, Produktionskritikalität, Ersatzquellen und Kundenfolgen fehlen im Datensatz.
• Die Priorisierung ist deshalb vorläufig und mit Planung und QM zu validieren.
• Ursachen wie Kapazitätsengpässe oder Prozessänderungen sind Untersuchungshypothesen, keine belegten Befunde.
Supplier Development: Maßnahme | Ziel-KPI | Owner | Frist | Kontrollrhythmus
AURORA POWER – QUALITÄTSVERBESSERUNG
• Maßnahme: Fehler nach Material, Los und Werk eingrenzen; Ursachenanalyse und Maßnahmenplan mit Lieferant erstellen. Erforderliches Containment durch QM festlegen.
• Ziel-KPI: Kurzfristig weitere Verschlechterung stoppen; vorgeschlagenes Verbesserungsziel ≤1.100 PPM innerhalb von 90 Tagen nach Maßnahmenstart.
• Owner: Supplier Quality / Lieferantenqualität; internes QM entscheidet über Qualitätsfreigaben.
• Frist: Erste Risikobewertung innerhalb von fünf Arbeitstagen; verbindlicher Maßnahmenplan innerhalb von zehn Arbeitstagen nach QBR.
• Kontrolle: Wöchentlich Defekt und Eingangsmengen prüfen; monatliche PPM-Auswertung und Prüfung der Maßnahmenwirksamkeit.
• Nachweis: Ursachenanalyse, Maßnahmenstatus, Prüfergebnisse und dokumentierte Mengenbasis.
NORDVOLT – LIEFERPERFORMANCE
• Maßnahme: Nicht erfüllte Positionen nach Termin- und Mengenabweichung analysieren; Kapazitäts und Lieferplan mit Lieferant und Planung abstimmen.
• Ziel-KPI: Vorgeschlagenes Ziel ≥90 % OTIF im dritten vollständigen Monat nach Maßnahmenstart.
• Owner: Einkauf / Lieferantendisposition; Produktionsplanung bewertet Versorgungsfolgen.
• Frist: Abweichungsanalyse innerhalb von fünf Arbeitstagen; abgestimmter Recovery-Plan innerhalb von zehn Arbeitstagen nach QBR.
• Kontrolle: Wöchentliche Lieferplanprüfung; monatliches OTIF-Reporting für Gesamtgruppe und DE10.
• Nachweis: Bestätigter Lieferplan, tatsächliche Eingänge und Anzahl erfüllter Positionen.
GEMEINSAME KONTROLLEN
• Ziele und Termine im QBR verbindlich abstimmen.
• Kennzahlen stets mit Positionszahl bzw. Eingangsmengen ausweisen.
• Bestätigte Termine und deren Änderungen nachvollziehbar dokumentieren, damit Terminverschiebungen die Kennzahl nicht verdecken.
• Bei Zielverfehlung an Einkaufsleitung bzw. QM-Leitung eskalieren und zusätzliche Maßnahmen festlegen.
04 · QBR durchführen
QBR-Vorlage an Einkaufsleitung mit zwei datenbasierten Prioritäten
Betreff: Lieferantenperformance 2026 – QBR-Prioritäten und Maßnahmenbedarf
Hallo Marko,
die Auswertung der bereinigten Lieferdaten zeigt zwei prioritäre Handlungsfelder:
1. AURORA POWER – QUALITÄT
• Gesamtgruppen-PPM steigt von 1.005,86 in Q1 auf 7.570,74 in Q4.
Q1: 127 Defekte / 126.260 eingegangene ST × 1.000.000.
Q4: 915 Defekte / 120.860 eingegangene ST × 1.000.000.
• DE10 erreicht in Q4 8.038,90 PPM
(405 Defekte / 50.380 eingegangene ST × 1.000.000).
• Jahres-Spend: 5.856.016,20 EUR; höchste wirtschaftliche Exposition der sechs ausgewerteten Lieferanten.
• Empfehlung: QM-geführte Eingrenzung betroffener Materialien und Lose sowie Ursachenanalyse und Maßnahmenplan mit dem Lieferanten.
• Vorgeschlagenes Verbesserungsziel: ≤1.100 PPM innerhalb von 90 Tagen nach Maßnahmenstart; mit QM und Lieferant abzustimmen.
2. NORDVOLT – LIEFERPERFORMANCE
• Gesamtgruppen-OTIF fällt von 90,00 % in Q1 auf 60,00 % in Q4
(54 / 60 gegenüber 36 / 60 termingerechten und vollständigen Positionen).
• DE10 fällt von 90,48 % auf 57,14 %
(19 / 21 gegenüber 12 / 21 Positionen).
• Jahres-Spend: 3.724.384,82 EUR.
• Empfehlung: Termin- und Mengenabweichungen getrennt analysieren und einen belastbaren Lieferplan mit Lieferant und Produktionsplanung abstimmen.
• Vorgeschlagenes Verbesserungsziel: ≥90 % OTIF im dritten vollständigen Monat nach Maßnahmenstart.
ENTSCHEIDUNGSBEDARF
Bitte bestätigen Sie die vorgeschlagene Priorisierung und die Durchführung der Lieferantenreviews.
• Supplier Quality / QM verantwortet die Qualitätsmaßnahmen.
• Einkauf und Lieferantendisposition verantworten den Lieferperformance-Plan.
• Planung bewerte Bestandsreichweite und Produktionsfolgen.
• Einkauf konsolidiert Maßnahmen, Verantwortliche und Termine; monatliches Reporting an Einkaufsleitung.
Die Ursachen und tatsächlichen Kundenfolgen sind aus dem Datensatz nicht belegbar. Die Priorisierung ist nach Abgleich mit Materialkritikalität, Beständen und Ersatzquellen zu validieren.
Viele Grüße
Aniket Deshmukh
Lieferanteneinladung mit Agenda, KPI-Nachweisen und Verbesserungszielen
Betreff: Einladung zum Qualitätsreview – Aurora Power / Lieferperformance 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten mit Ihnen die Qualitätsentwicklung unserer Lieferungen im Jahr 2026 bewerten und einen verbindlichen Verbesserungsplan abstimmen.
Unsere bereinigte Auswertung zeigt:
• Q1: 1.005,86 PPM
(127 fehlerhafte ST / 126.260 eingegangene ST × 1.000.000).
• Q4: 7.570,74 PPM
(915 fehlerhafte ST / 120.860 eingegangene ST × 1.000.000).
• Werk DE10, Q4: 8.038,90 PPM
(405 fehlerhafte ST / 50.380 eingegangene ST × 1.000.000).
AGENDA – 45 MINUTEN
• 5 Minuten: Datenbasis, KPI-Definition und Abgleich möglicher Datenabweichungen.
• 10 Minuten: Fehlerverteilung nach Material, Los, Zeitraum und Werk.
• 10 Minuten: Sofortmaßnahmen sowie Nachweise zur Auftretens und Entdeckungsursache.
• 15 Minuten: Dauerhafte Maßnahmen, Verantwortliche, Termine und Verbesserungsziel.
• 5 Minuten: Kontrollrhythmus, Eskalationsweg und nächste Meilensteine.
TEILNEHMER
• Lieferant: Qualitätsverantwortlicher, Prozess-/Produktionsverantwortlicher und Kundenbetreuung.
• AUREON: Einkauf, Supplier Quality / QM; Planung bei Versorgungsbezug.
VORBEREITUNG UND ERWARTETES ERGEBNIS
• Bitte stellen Sie Ihre Fehler- und Ursachenanalyse sowie den bisherigen Maßnahmenstatus bereit.
• Einkauf stellt die zugehörigen Positionsdaten und KPI-Nachweise zur gemeinsamen Prüfung bereit.
• Zielvorschlag: ≤1.100 PPM innerhalb von 90 Tagen nach Maßnahmenstart. Messbasis und verbindliches Ziel werden gemeinsam abgestimmt.
• Ergebnis: Dokumentierter Maßnahmenplan mit Owner, Fälligkeit, Wirksamkeitsnachweis und wöchentlichem Statusreview.
Bitte schlagen Sie zwei kurzfristige Termine vor und benennen Sie Ihre Teilnehmer.
Mit freundlichen Grüßen
Aniket Deshmukh
Reflexion und verbleibende Unsicherheit
• Jahreswerte können aktuelle Verschlechterungen verdecken. Bei Nordvolt zeigt erst der Q1/Q4-Vergleich den deutlichen OTIF-Rückgang.
• Lieferperformance und Qualität sind getrennt zu bewerten. Aurora Powers OTIF verbessert sich, während die Defektquote deutlich steigt.
• PPM muss aus aufsummierten Defekt und Eingangsmengen berechnet werden. Ein einfacher Mittelwert der Werks-PPM kann die Gesamtqualität verzerren.
• Hoher Spend erhöht die wirtschaftliche Exposition, beweist aber keine Produktionskritikalität oder Schadenshöhe.
• Verbesserungsziele sind Vorschläge und müssen mit den Verantwortlichen vereinbart werden. Ursachen bleiben bis zum Nachweis offen.
Datenlücken: Was können diese Daten über Ursachen und Kundenauswirkung nicht beweisen?
• Ursachen: Keine Prozess, Kapazitäts oder Transportnachweise. Gründe für Verspätungen und Defekte sind nicht belegbar.
• Produktions und Kundenfolgen: Keine Bestandsreichweiten, Produktionszuordnungen, Stillstandszeiten oder Kundenreklamationen. Tatsächliche Auswirkungen müssen separat geprüft werden.
• Fehlerkritikalität: Defektzahlen zeigen weder Fehlerart noch Schweregrad. Sicherheits- und Funktionsrisiken bewertet QM anhand zusätzlicher Nachweise.
• Terminbasis: OTD und OTIF beziehen sich auf bestätigte Liefertermine. Ursprüngliche Wunschtermine und spätere Terminänderungen sind nicht enthalten.
• Lieferverlauf: Eine Zeile enthält eine Abschlusslieferung. Zwischenzeitliche Teillieferungen und deren mögliche Versorgungswirkung sind nicht erkennbar.
• Gewichtung: OTD und OTIF zählen Positionen gleich. Unterschiedliche Mengen und Materialkritikalitäten werden dadurch nicht abgebildet.
• Finanzielle Folgen: Spend ist Eingangsmenge × Stückpreis; kein Nachweis von Zahlungen, Reklamationskosten oder entgangenem Umsatz.
• Datenabdeckung: Ausgeschlossen sind zwölf Dubletten und sechs ungültige Datensätze. Der Datensatz beweist keine Vollständigkeit aller realen Lieferungen.
• Konsequenz: Befunde als Analysegrundlage nutzen und mit Planung, QM, Logistik sowie Lieferantenunterlagen validieren.